ReiseHugo on Tour! Mit der ganzen Familie auf der Aida die Kanaren zum Schnäppchenkurs erkunden!

Es ist wieder an der Zeit für einen neuen Reisebericht aus der Serie ReiseHugo on Tour!

Uns erreichen häufig Anfragen von Leuten, die mit Kindern verreisen. Spätestens wenn der Nachwuchs schulpflichtig wird, ist man dabei an die Schulferien gebunden und spätestens dann wird der Urlaub meist ziemlich teuer!

Also haben wir dieses Mal eine Familienreise gemacht – 1 Woche Kanaren Kreuzfahrt mit der AidaBlu über Weihnachten.

Wer günstig verreisen möchte denkt normalerweise nicht unbedingt an eine Kreuzfahrt, gerade mit Kindern sollte man sich die Angebote aber unbedingt ansehen.

Bei einigen Kreuzfahrtgesellschaften ist es nämlich so, dass Vollpension oder sogar All Inkl. Verpflegung inbegriffen ist und je Erwachsenem ein Kind bis 14 Jahre kostenlos in der Kabine der Eltern mitreist.

Mit anderen Worten: Man zahlt den Reisepreis für zwei Erwachsene und die Kinder sind kostenlos dabei.

Wir haben uns in dem Fall für die 7-tägige Kanaren 13 Tour mit der AidaBlu entschieden. Im Reisezeitraum vom 22. bis 29. Dezember haben wir eine günstige Innenkabine für 599,- Euro pro Person bekommen – Vollpension inklusive.

Da die Aida Flugangebote (ab 500,- Euro pro Person) unser Budget gesprengt hätten, galt es also noch günstige Flüge zu finden.

Für die Flüge nach Gran Canaria haben wir nach der Buchung der Kreuzfahrt (Gesamtpreis 1198,- Euro) noch rund 1300,- Euro zur Verfügung. Das klingt im ersten Moment nach einem ordentlichen Budget, da aber gerade die Kanaren über Weihnachten ein beliebtes Reiseziel sind, ist auch das Preisniveau recht hoch.

Die günstigsten Angebote mit Anreise am 22. Dezember und Rückflug am 29. Dezember lagen zum Zeitpunkt unserer Reiseplanung (mitte Oktober) bei rund 420,- Euro pro Person. Wesentlich günstiger waren allerdings Flüge vom 21. Dezember bis zum 30. Dezember zu bekommen – so haben wir letztendlich rund 230,- Euro pro Person, insgesamt also 920,- Euro gezahlt.

So haben wir bei den Flügen stolze 720,- Euro gespart, dabei noch zwei zusätzliche Urlaubstage gewonnen und sind im Budget geblieben. Für die beiden zusätzlichen Übernachtungen und Transfers blieben noch rund 380,- Euro.

Bei den gängigen Hotelvergleichsseiten (z.B. Trivago, Hotels.com, Holidaycheck) waren verschiedene, gut bewertete Hotels ab ca. 100,- Euro pro Nacht gelistet.

Unser Tipp: Besonders wenn man die Reise mehrere Wochen oder Monate im voraus bucht, sollte man in die Hotelsuche z.B. auch Ebay-Reiseangebote oder Hotelangebote von Groupshopping-Anbietern in die Suche mit einbeziehen. Gerade Groupon ist z.B. in vielen Ländern vertreten und hier lassen sich immer wieder echte Schnäppchen machen.

Die übrigen 180,- Euro sind fast komplett für die Buchung eines Mietwagens für den An- und Abreisetag draufgegangen – hier haben wir erst sehr spät gebucht und rund 85,- Euro pro Tag bezahlt.

Unser Tipp: Wer frühzeitig bucht, bekommt den Mietwagen deutlich günstiger.

Unsere Empfehlung neben billiger-mietwagen.de speziell für die Kanarischen Inseln lautet hier: Cicar.com.

Insgesamt setzt sich unser Reisepreis also wie folgt zusammen:

  • 2 x 599,- Euro für eine Aida Vario Innenkabine (Kinder reisen kostenlos) – Gesamt: 1198,- Euro
  • 4 x 230,- Euro für Flüge mit RyanAir – Gesamt: 920,- Euro
  • 2 x 100,- für Übernachtungen auf Cran Canaria – Gesamt: 200,- Euro
  • 2 x 85,- Euro für Mietwagen am An- und Abreisetag – Gesamt: 170,- Euro
  • Gesamtkosten: 2488,- Euro

Reisevorbereitungen:

Koffer packen – endlich! Aber wie groß und schwer darf der Koffer eigentlich sein?

Bei Ryanair 10 Kilo pro Koffer (Handgepäck), mehr kostet extra, so steht es auf der Homepage des billig Flug Anbieters. Mehr Gepäck kann beim online Checkin dazu gebucht werden. 14-Tage bis 4 Std vor Abflug hat man dazu Zeit. Wer seinen Koffer aufgeben möchte, muss generell extra zahlen – nur Kabinengepäck ist kostenlos.

Gerade bei Billig-Airlines ist es wichtig, dass man sich an die Sicherheitsrichtlinien für Handgepäck hält. Nur Gels, Pasten, Lotions und flüssige Kosmetika, die sich in Behältern mit einem maximalen Volumen von 100 ml befinden, werden für das Passieren der Sicherheitskontrollen an sämtlichen Flughäfen der EU/EWR akzeptiert. Pro Person darf maximal ein solcher durchsichtiger, verschließbarer Plastikbeutel mitgeführt werden.

Das schränkt die Auswahl an Kosmetika, Duschgels, Deo usw. natürlich ein. Kinder unter 2 Jahren dürfen bei Ryanair kein eigenes Handgepäck mit an Board nehmen (zum Glück sind unsere schon älter).

Wir durchforsten die AGBs zum Thema Kinderwagen, werden aber nicht so ganz schlau daraus. Wir entscheiden uns einfach einen Buggy für unsere 3jährige Tochter mit zu nehmen.
Nachdem wir also unsere Koffer gepackt haben erreicht uns eine Email von Ryan Air mit der Information das nun doch auf unserem Flug pro Person ein zweites Handgepäckstück erlaubt ist wenn es die Maße 35-20-20 nicht überschreitet.

Die Reise:

Wir kommen am 21. Dezember nach ca. 2,5 Stunden Fahrt in Frankfurt Hahn an. Der Flughafen ist ziemlich übersichtlich und in unserem Fall ist die Sicherheitskontrolle sehr oberflächlich ausgefallen – wir konnten problemlos auch mehr Kosmetikartikel (Deo, Parfum, Zahncreme, Creme) im Ziplock-Beutel mitnehmen und sogar die Getränke für die Kinder sind durchgekommen.

Dank Onlinecheckin wurde auch unser Gepäck übrigens nicht gewogen oder die Anzahl unserer Handgepäckstücke geprüft. Dafür herrschte am Gate dann ziemliches Chaos.

Mit 15 Minuten Verspätung durften wir dann über das Rollfeld zur Maschine gehen und unser Kinderbuggy wurde direkt am Flugzeug in Empfang genommen – allerdings konnte uns hier niemand sagen, wo wir den Buggy nach der Landung wiederbekommen. Dafür war der Transport des Buggys für unsere Tochter kostenlos.

Die Flugzeit nach Gran Canaria lag bei rund 4,5 Stunden – Snacks, Getränke und sonstige Artikel wurden regelmässig angeboten, müssen aber bei Ryanair bezahlt werden.

Gran Canaria:

In Las Palmas angekommen herrschte wieder Chaos, zuerst mussten wir uns auf die Suche nach unserem Kinderwagen machen, der laut Boardpersonal auf dem Gepäckpand ankommt. Letztendlich sind wir dann nach etwa einer halben Stunde Wartezeit an der Sperrgepäckausgabe fündig geworden.

Mit Kindern, Gepäck und Buggy ging es dann weiter zum völlig überlaufenen Mietwagenschalter – nach einer weiteren Stunde Wartezeit konnten wir dann den Schlüssel unseres, über billiger-mietwagen.de gebuchten, Toyota Yaris in Empfang nehmen.

Weniger schön: Der nette Herr von Hertz verkündete uns dann allerdings, dass wir den Wagen am folgenden Tag wieder am Flughafen abgeben müssen (anstatt wie gebucht in Las Palmas).
Der Grund dafür: Das Büro am Hafen von Las Palmas ist Sonntags geschlossen. Hier wäre ein Hinweis bei Billiger-Mietwagen schon hilfreich gewesen, zumal wir über cicar ein deutlich günstigeres Auto hätten buchen können – uns war aber die Rückgabe am Hafen wichtig.

Unsere vier Cabin-Trolleys und den Kinderwagen haben wir relativ problemlos im kleinen Toyota unterbekommen, vom Flughafen aus geht es weiter in die Berge von Maspalomas zum Hotel.

Das Salobre Golf Resort haben wir Dank Google Maps leicht gefunden. Das Hotel liegt wirklich ruhig gelegen in den Bergen, inmitten der riesigen Golfanlage.

Zur Begrüssung gab es  einen Sekt und unser  Mietwagen konnte kostenlos in der hoteleigenen Tiefgarage  geparkt werden.

Unser Zimmer mit Blick auf die Berge war wirklich schön und mit zwei Doppelbetten, jeweils mit eigenem TV und Zugang zum Balkon und großem Bad wirklich exzellent ausgestattet.

Abendessen und Frühstück waren in unserem Fall nicht inklusive, wir wählen also abends mit Kindern das Essen vom wirklich mehr als reichhaltigen Buffet – inkl. Getränken sind wir mit insgesamt 79,- Euro davongekommen. Einen leckeren Cocktail vorneweg gab es gratis.

Das Frühstück am nächsten Morgen haben wir gleich mal verschlafen und der checkout verlief genauso angenehm wir der checkin.

Checkin auf der Aida:

Nach ca. 30 Minuten Fahrt kommen wir am Hafen von Gran Canaria an, wo wir unser Gepäck am AIDA Gepäckschalter aufgeben. Anschließend müssen wir (siehe oben) nochmal mit dem Mietwagen zum Flughafen, da dass Hertz-Büro am Hafen sonntags leider geschlossen hat. Die Mietwagenrückgabe geht im Gegensatz zur Anmietung schnell und unkompliziert.

Ein Taxi ist ebenfalls schnell gefunden, auf Verhandlungen oder einen Festpreis haben sich die Fahrer leider nicht eingelassen – für die ca. 20-minütige Fahrt zum Hafen veranschlagt der Fahrer ca. 28-30 Euro, gezahlt haben wir nach Taxameter rund 26,- Euro.

Angekommen am Hafen geht es weiter zum AIDA Checkin – glücklicherweise haben wir einen Zeitpunkt erwischt, an dem gerade kein Transferbus angekommen ist, so hatten wir keine Wartezeit, konnten direkt unsere Bordkarten in Empfang nehmen und in Ruhe den Willkommensdrink genießen.

Eltern können hier übrigens festlegen, ob die Kinder sich selbständig auf dem Schiff bewegen dürfen (z.B. vom Kids Club auf die Kabine gehen) oder ob man die Kinder selbst von den Aktivitäten abholt. Das wird dann mit einem roten oder einem gelben Punkt auf der Bordkarte des Kindes markiert.

Außerdem gilt die Bordkarte am Schiff als Zahlungsmittel. Mann kann bei der Abreise bar zahlen oder schon beim Checkin eine EC- oder Kreditkarte angeben. Für die Karten der Kinder hat man die Möglichkeit ein Limit festzulegen.

Da es für uns alle das erste Mal auf die AIDA geht, wollten wir natürlich trotzdem keine Zeit verlieren und so schnell wie möglich aufs Schiff.

Also ab durch die Sicherheitskontrolle, schnell noch die Hände desinfiziert (das wird übrigens immer angeboten ist übrigens obligatorisch, wenn man an Bord geht oder eines der Restaurants besucht) und auf die Suche nach unserer mondänen Innenkabine gemacht: Wir haben Nummer 4373 erwischt. Wie die 4 bereits erahnen lässt, befindet sich die Kabine auf dem 4. Deck (dem untersten Kabinendeck). Genauer gesagt die letzte Kabine auf der Steuerbordseite (in Fahrtrichtigung rechts). Mit anderen Worten: Bei der Kabinenauslosung haben wir die vermeintliche „Arschkarte“ gezogen.

Mit 4 Koffern und Buggy im Gepäck, erscheint uns die Kabine mit den beiden ausgeklappten Hochbetten erstmal ziemlich beengt. Wenn die Schränke eingeräumt und die Koffer unter den Betten verstaut sind, ist es zwar immernoch eng, aber ausreichend (nur die Leitern zu den Hochbetten stehen im Weg).

Das Bad ist klein, aber gut geschnitten, so dass die Dusche ausreichend groß geraten ist, wenn man nicht gerade XXL-Format hat.

Wirklich positiv ist allerdings, dass (obwohl erst gegen 22:00 Uhr in See gestochen wird) schon den kompletten Anreisetag über die Bordrestaurants genutzt werden können.

Um ca. 21:30 Uhr ertönt der Generlalarm zur See Not Rettungsübung, die für jeden Passagier an Bord Pflicht ist.

Auf den Rettungswesten steht die jeweilige Zuteilung und so marschieren wir zu unserem Sammeltreffpunkt G auf Deck 5. Bis dort jeder Gast angekommen ist vergehenden fast 30 Minuten. Wenig verwunderlich, dass gerade einige jüngere Kinder zu der Zeit nicht mehr allerbester Laune sind.

Da auch unsere Tochter trotz der Aufregung in ihrer Rettungsweste eingeschlafen ist, wurden unsere Namen auf der Liste abgehakt und wir durften sie auf die Kabine bringen.

Nach der Übung gab es am Pooldeck ein Glas Sekt und dann hieß es endlich: Leinen los und Kurs auf Madeira.

Unser erster Tag an Board ist zugleich unser erster Seetag und so vergeht er recht ruhig. Es wird viel geboten, damit es an Bord nicht langweilig wird. Wer möchte, kann sich natürlich auch bewusst ein ruhiges Plätzchen suchen – wer sich eine Massage oder ein paar Stunden in der Sauna gönnen möchte, muss an Seetagen bedenken, dass noch mehr Leute diese Idee haben (Massagen und Anwendungen also besser vorher schon buchen).

Unsere Kinder sind nicht zu halten und so gehen wir nach der Elterninformation gemeinsam zum Kids Club.

Das Team im Kids Club besteht aus Erzieherinnen und das merkt man auch – die Stimmung dort ist toll und die Kinder haben viel Spaß.Von Kinderkino über Gesicht schminken bis hin zum gemeinsamen Einstudieren der Kindershow am letzten Abend ist alles dabei. Wer möchte, kann die Kinder auch erst nach den Mahlzeiten abholen oder mit vorheriger Anmeldung sogar bis 22:00 Uhr betreuen lassen.

Das Schiff selber ist so groß, so dass wir uns erst einmal zurecht finden müssen. Es gibt vier Aufzüge im hinten Teil und 6 im vorderen Bereich, 7 Restaurants (Markt Restaurant auf Deck 9, Bella Donna Restaurant, Brauhaus und das Buffalo Steak House auf Deck 10, East Restaurant mit Sushi Bar, California Grill und das Rossini Restaurant auf Deck 11) dazu 6 verschiedene Bars (Blu Bar, AIDA Bar, Beach Bar, Anytime Bar, Ocean Bar und die Pool Bar), ein Casino, ein Fitness-Studio, einen Wellnessbereich mit Sauna und Massagen, ein 4D-Kino, ein Theater, einen Jogging-Parcours, ein Volleyball-Feld, verschiedene Shops, eine Bibliothek, und und und ….

Unsere Kabine:

Obwohl unsere Kabine am Heck des Schiffs liegt, haben wir die Antriebsgeräusche auf See kaum wahrgenommen. Beim An- und Ablegen machen sich allerdings die Winden der mächtigen Taue recht lautstark bemerkbar.

Da die ganze Aktion binnen weniger Minuten vonstatten geht, hat uns auch das nicht weiter gestört.

Wer zur Klaustrophobie neigt oder sich während der Reise gern in die Kabine  zurückzieht, sollte aber eher auf eine Aussen- oder Balkonkabine zurückgreifen. Wir haben unsere Kabine eigentlich nur zum Schlafen genutzt und so hat uns der fehlende Blick nach draussen nicht weiter gestört.

Madeira:

Am morgen des 24. Dezember haben wir im Hafen von Madeira festgemacht. Kurz darauf kann man auch direkt von Bord gehen und die Hafenstadt Funchal erkunden.

Wer sich um nichts kümmern möchte, dem sei angeraten Ausflüge und Aktivitäten über myAida.de, die Infoterminals an Bord oder direkt an der Rezeption zu buchen.

Die Ausfüge über Aida sind perfekt organisiert, was natürlich seinen Preis hat. Meist kommt man günstiger weg, wenn man auf eigene Faust loszieht – so haben wir es auf Madeira gemacht.

Los ging es mit dem Oltimerbus in die Stadt (für alle vier zusammen 5,- Euro). Die anschließende Fahrt mit der Seilbahn auf den Berg hat insgesamt 20,- Euro gekostet. Der botanische Garten und die alte Kirche (mit tollem Ausblick auf den Hafen) sind toll und wirklich einen Besuch wert. Für den Abstieg haben wir uns eine Fahrt mit dem Korbschlitten gegönnt, die wir auf einen Komplettpreis von 40,- Euro runtergehandelt haben. Ein ähnlicher Ausflug über Aida wäre mehr als doppelt so teuer gewesen.

Was gerade in Funchal sehr angenehm ist, dass man vom Schiff in wenigen Minuten in der Stadt ist. So kann man bequem z.B. zum Mittagessen auf die Aida und danach nochmal nach Funchal.

Weihnachten auf AIDA:

Bevor wir die Reise angetreten sind, hatten wir bedenken, Weihnachten mit Kindern ganz untypisch an Bord eines Schiffes in der Sonne zu feiern. Allerdings wurden wir eines Besseren belehrt: Weihnachen auf der AIDA ist gerade für Familien ein absolutes Highlight. Wer möchte, kann z.B. schon vorher die Geschenke mit einem persönlichen Text beim Kids-Club Team abgeben. Zur Bescherung im Theatrium werden dann alle (in unserem Fall ca.  250-300) Kinder nacheinander aufgerufen und bekommen vom „echten“ Weihnachtsmann Ihr Geschenk überreicht.

Die anschließende Ansprache des Kapitäns hat ebenfalls sehr dazu beigetragen, dass wir jederzeit wieder Weihnachten auf einem  Schiff feiern würden.

Der 1. Weihnachtstag war auch zugleich unser zweiter Seetag.

Lanzarote:

Auf Lanzarote lag der Hafen recht abgelegen und so wurde ein Shuttlebus zur Verfügung gestellt – für 6,- Euro pauschal konnte man den ganzen Tag zwischen Zentrum und dem Schiff pendeln. Wir sind von dort dann für 1,80 Euro mit dem öffentlichen Bus weiter. Die Preise für öffentliche Verkehrsmittel sind also absolut fair.

Da wir strahlenden Sonnenschein hatten, haben wir den Tag mit den Kindern einfach faul am Strand verbracht.

Fuerteventura:

Den nächsten Stop haben wir auf Fuerteventura eingelegt. Auch hier haben wir die Insel auf eigene Faust erkundet. Festgemacht wird in der Hafenstadt Puerto del Rosario, von wo aus man mit dem Mietwagen oder Bus problemlos die restliche Insel erkunden kann.

Puerto del Rosario ist die Inselhauptstadt Fuerteventuras mit etwa 36.000 Einwohnern. Wir sind von dort aus mit dem Bus nach Corralejo an den Strand gefahren.

Teneriffa:

Am 28. Dezember kamen wir mit der Aida auf Teneriffa, genauer in Santa Cruz de Tenerife an. Da man zu Fuss in wenigen Minuten in die Stadt gelangt, kann man hier auch einfach nur Bummeln gehen. Gerade mit Kindern ist der Loro Parque allerdings ein schönes Ausflugsziel.

Da im Netz häufiger berichtet wird, dass der Ausflug zum Loro Parque über Aida zeitlich recht knapp bemessen ist, haben wir den Ausflug selbst geplant. Der Eintrittspreis ist mit 33,- Euro für Erwachsene recht hoch, dafür ist man auf Teneriffa mit dem Bus sehr gut und günstig unterwegs (während die Taxifahrer am Hafen richtig gesalzene Preise aufrufen).

Unser Tipp: Frühzeitig auf den Weg machen, damit man genügend Zeit hat den Park zu erkunden.

Zurück auf Gran Canaria:

Nach einer Woche legt die AidaBlu dann wieder auf Gran Canaria an. Da wir uns selbst um die Flüge gekümmert haben, durften wir als „Individual Traveller“ bis 11:00 Uhr an Bord bleiben und die Restaurants nutzen, Zugang zur Kabine hat man mit der Bordkarte allerdings nur bis 9:00 Uhr.

Da wir bis zur Abreise noch einen Tag Zeit hatten, sind wir nach dem Checkin im Hotel mit dem Mietwagen los, um die Insel zu erkunden. Wer auf Gran Canaria ist, sollte sich z.B. die Dünen in Maspalomas nicht entgehen lassen.

Die Abreise:

Nach einer letzten Nacht hatten wir noch den kompletten Tag um im Hotel zu entspannen. Nachdem die Rückgabe unsere Mietwagens wieder genauso unkompliziert verlief wei beim ersten Mal, geht es für uns am 30. Dezember um 18:00 Uhr mit Ryanair wieder zurück nach Frankfurt Hahn.


Bewertung:

Buchung und Reiseinformationen:

Am Buchungsprozess auf Aida.de gibt es für uns nichts zu bemängeln, der gesamte Buchungsprozess läuft über eine SSL-verschlüsselte Verbindung.

Die passende Reise ist intuitiv zu finden, der Reisepreis wird direkt angezeigt und es gibt keine versteckten Stolpersteine wie automatisch aktivierte Zusatzleistungen oder ähnliches.

Wenn man sich für eine Reise entschieden hat, ist die gesamte Buchung in etwa 5 Minuten erledigt.

Toll gelöst: Nach der Buchung kann man sich jederzeit auf MyAida einloggen, den Reisecountdown anzeigen und Ausflüge, Restaurants oder Getränkepakete buchen.

Hier unsere Bewertung des Buchungsprozesses im Überblick:

Suchoptionen

95 / 100

Benutzerfreundlichkeit

99 / 100

Sicherheit

100 / 100

Reiseinformationen

100 / 100

Bewertung der Reise:

Eine Schiffsreise mit Aida ist ein tolles Elebnis. Es wird größten Wert auf Hygiene gelgt und auch das Essen ist hervorragend. Wer die Kosten gering halten möchte, kann beinahe ganztägig bis mindestens 22:00 Uhr in einem der Restaurants kostenlos essen und trinken.

Alternativ hat man natürlich auch die Moglichkeit, gegen Aufpreis in einem der à la carte Restaurants (Rossini oder Steakhouse) zu reservieren oder Cocktails in einer der Bars zu schlürfen.

Die von uns getestete Vario Innenkabine war zwar klein, aber für 2 Erwachsene und zwei Kinder (3 und 6 Jahre) ausreichend. Auf die Zuteilung der Kabinen hat man allerdings im Tarif Vario keinen Einfluss. Im deutlich teureren Premium-Tarif hat man hingegen auch die Möglichkeit eine Balkonkabine zu buchen und Deck bzw. Kabine selbst zu wählen.

Damit der Urlaub ein Schnäppchen bleibt, sollte man die Kosten allerdings im Auge behalten. Durch die Nutzung der Bordkarte als Zahlungsmittel ist die Versuchung recht groß, in den Shops an Bord einzukaufen, sich eine entspannende Massage zu gönnen, eine DVD bzw. Fotos im Photo-Shop zu ordern oder nach dem Anlegen noch schnell einen Ausflug bei den Scouts zu buchen.

Viele der Ausflüge, Wellness-Anwendungen usw. sind ihr Geld sicher wert, treiben den Reisepreis aber schnell in die Höhe. Gerade Ausflüge lassen sich (mit etwas Recherche im Vorfeld) oft deutlich günstiger auf eigene Faust planen und man ist bei der Gestaltung zudem wesentlich flexibler.

Ob als Familie mit Kindern, in den  Flitterwochen oder als Single: bei Aida ist für jeden etwas dabei: Abwechslungsreiches Essen sowie Cocktails an den Bars, Sport- und Wellnessangebote, live Musik und Abendprogramm, Workshops, Shoppingmöglichkeiten, Ruhebereiche und und und…

Schiffsbeschreibung

100 / 100

Kabinenbeschreibung

90 / 100

Restaurantbeschreibung

100 / 100

Service

95 / 100

Unser Fazit:

Um es kurz zu machen: Urlaub mit Kindern auf der Aida können wir uneingeschränkt empfehlen und hier lassen sich sogar echte Schnäppchen machen.

Für die Kreuzfahrt inkl. Flügen, Hotel, und Mietwagen haben wir rund 2500,- Euro bezahlt. Wer sich frühzeitig um Flüge kümmert, kann hier sicher noch den einen oder anderen Euro sparen.

Gerade über Weihnachten ist die Aida unser Tipp für Familien mit Kindern. Beonders die Bescherung am Heiligabend mit dem „echten“ Weihnachtsmann ist ein Highlight.

1 Kommentar

  • Linda sagt:

    hallo,

    toller Artikel mit einzigartigen Fotos und Informationen! Wir werden unsere Kreuzfahrt mit allen drei Kindern direkt nach den Abi-Prüfungen angehen 🙂 Danke für deine Mühe

    Linda

1 Ping-/Trackback

Dein Kommentar



Newsletter
Psst ...

Reisehugo Newsletter



Hier kannst Du dich für den ReiseHugo Newsletter anmelden.

Der Newsletter kommt täglich gegen 17:00 Uhr und enthält die Übersicht aller aktuellen Reiseschnäppchen.



Der Newsletter ist jederzeit kündbar, einen Link zum abbestellen findest Du ganz unten in jeder Email.


Die Angabe ist optional
Die Angabe ist optional
* = Benötigte Eingabe